Vor dem Spiel am Sonntag gegen NK Croatia Essen II (Endstand 3:3) verabschiedete die Vierte Mannschaft vier Spieler, die Kenner zu Recht als „Ikonen“ des Teams bezeichnen. Der langjährige Kapitän Jens Kanka, Jan Mertzen, Marco Fidorra und Yanneck Weitzel sagten „Tschüß“ und wurden von ihren ehemaligen Mannschaftskameraden gefeiert – nicht, weil sie gehen, sondern weil sie es verdient haben.
Trainer Philipp Speh beschreibt die Vier so: „Grandiose Typen, die in den letzten zehn Jahren immer alles für die Vierte gegeben haben. Die Jungs haben den Teamsport und die Vierte immer an die erste Stelle gesetzt und das Bild der Mannschaft nachhaltig geprägt. Sie waren, sind und bleiben ein ganz wichtiger Teil dieser Mannschaft, auch wenn sie jetzt nicht mehr selbst gegen den Ball treten.“
Doch wer sind diese Ikonen?
Der „absolute Biertrinker“ war jahrelang Kapitän der Vierten und hat die meisten Spiele absolviert. Mit ihm gelang in den Saisons 2016/2017 und 2018/2019 der Aufstieg aus der Kreisliga C in die Kreisliga A. Er ist seit 2015 im Verein.
Als die „gute Seele“ der Mannschaft hatte er immer ein offenes Ohr für alle und war meist für die Planung der Mannschaftsfahrten zuständig. Als Mittelfeldspieler lief er 74 Mal für die Vierte auf und war an den wichtigen Aufstiegen beteiligt. Als Trikotsponsor unterstützt er das Team weiterhin und ist mit Banden an der Ardelhütte präsent. Er ist seit 2016 im Verein und kann einem leckeren Bierchen ebenfalls nicht widerstehen.
Mit ihm verliert die Vierte ihren besten Torschützen aller Zeiten. Seinen kurzen Abstecher nach Frintrop haben ihm seine Teamkollegen längst verziehen. In der ersten Aufstiegssaison war er Torschützenkönig. Der zweite Aufstieg zählt bei ihm nur halb, weil er im Winter zu Adler Union „flüchtete“. Wie gesagt: verziehen!
Spieler und Sponsor – bekannt für seine herzlichen Umarmungen zur Begrüßung. Seine Gegenspieler ließ er dagegen oft alt aussehen. Als guter Außenspieler lief er 64 Mal für die Vierte auf und war auch beim zweiten Aufstieg dabei. Verbesserungspotenzial sehen seine ehemaligen Mitspieler nur bei seiner Spendierfreudigkeit: „Beim Ausgeben von Kisten war er ein bisschen knauserig“, so Philipp Speh.
Jungs, nicht nur die Vierte, sondern der ganze Verein dankt Euch für Euren langjährigen Einsatz. Es war eine Freude, Euch als aktive Spieler bei den Schönebecker Fußballherren zu haben, und es ist toll, dass Jan und Yanneck uns als Sponsoren erhalten bleiben.
Fotos: Marc Pastoors