Olaf Rehmann verlängert bei der SGS

Fokus bleibt auf Entwicklung und Kontinuität
Artikel vom 15. Januar 2026
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Olaf Rehmann hat sein Engagement als Trainer der SGS Herren für die Saison 2026/2027 ligenunabhängig verlängert. Damit geht Rehmann in sein fünftes Jahr als verantwortlicher Coach unseres Teams.
Bereit für den nächsten Schritt: Trainer Olaf Rehmanns Zusage für die kommende Saison setzt bewährte Erfolge fort, bündelt neue Impulse und sorgt dafür, dass das Team weiterwachsen kann. Mit klaren Zielen, frischer Methodik und einer ruhigen, zielorientierten Dynamik bauen wir auf dem bisherigen Erfolg auf und begleiten die Entwicklung Schritt für Schritt zu nachhaltigen Ergebnissen. Willkommen in einer Phase klarer Orientierung, kontinuierlicher Verbesserung und verlässlicher Fortschritte.
Weiterentwicklung sichtbar
Seit Beginn seiner Amtszeit, in der er in der Bezirksliga übernahm, hat Olaf Rehmann mit seinem Team die Mannschaft kontinuierlich weiterentwickelt. Unter seiner Führung stieg das Team erfolgreich in die Landesliga auf und behauptet sich dort aktuell in einer starken Liga. Seine klare Spielidee, die individuelle Weiterentwicklung der Spieler sowie die fokussierte, teamorientierte Arbeitsweise haben maßgeblich zur positiven Entwicklung und zu einem spürbar starken Mannschaftsgefüge beigetragen.
Die Schönebecker Fußballherren sind sehr glücklich über die Verlängerung und sehen gemeinsam mit Olaf Rehmann optimistisch in die kommende Saison. Wir danken ihm für sein Engagement, seine Zuverlässigkeit und seine Leidenschaft für den SGS-Fußball und freuen uns auf weitere Erfolge in der Saison 2026/2027.
Entscheidung Ergebnis eines Prozesses
Trainer Olaf Rehmann hat sich viele Gedanken zu seiner sportlichen Zukunft gemacht: „Nach dreieinhalb Jahren intensiver Arbeit als Trainer der SG Essen-Schönebeck habe ich mich in den vergangenen Monaten – auch vor dem Hintergrund einer zuletzt sportlich schwierigen Phase – ergebnisoffen mit meiner sportlichen und persönlichen Zukunft beschäftigt. Jeder, der eine Mannschaft trainiert, weiß, wie viel Zeit und Energie diese Aufgabe erfordert. Gerade in einem Verein wie der SG Essen-Schönebeck, der im Vergleich zu vielen Konkurrenten in unserer Liga mit geringeren finanziellen Möglichkeiten arbeitet, lassen sich Fehler in der Kaderplanung oder längere Ausfälle von Leistungsträgern nur schwer kompensieren. In solchen Phasen gerät man schnell in einen Abstiegskampf, der die Belastung für alle Beteiligten weiter erhöht.
In dieser Saison sind genau diese Faktoren zusammengekommen. Teile des Kaders konnten die Erwartungen bislang nicht erfüllen, gleichzeitig sind wichtige Spieler über längere Zeit ausgefallen. Entsprechend schwierig ist unsere sportliche Situation – und genau in diese Phase fiel die Entscheidung über meine Zukunft.
Bei aller Offenheit über die Herausforderungen wäre es jedoch falsch, den Blick nur darauf zu richten. Wir haben in den vergangenen Jahren eine sehr junge Mannschaft aufgebaut, die über großes Entwicklungspotenzial verfügt, lernwillig ist und bereit ist, einem klaren Weg zu folgen. Viele Spieler aus dem eigenen Verein haben bei uns den Schritt in den Seniorenbereich geschafft und sich zu gestandenen Landesligaspielern entwickelt – trotz ihres jungen Alters. Das schafft Identifikation mit der Mannschaft, dem Verein und auch mit meiner Arbeit als Trainer.
Zudem haben wir uns einen guten Ruf erarbeitet, talentierte Spieler in den ersten Jahren im Seniorenbereich gezielt zu fördern und weiterzuentwickeln. Gleichzeitig ist es uns immer wieder gelungen, unterschiedliche finanzielle Voraussetzungen durch Kreativität, Struktur und Zusammenhalt auszugleichen. Der Verein hat sich insgesamt in vielen Bereichen positiv entwickelt. Im Hintergrund werden kluge und nachhaltige Entscheidungen getroffen, um die Bedingungen Schritt für Schritt zu verbessern und langfristig konkurrenzfähiger zu werden. Dafür möchte ich – auch im Namen der Mannschaft – allen danken, die diesen Weg engagiert mitgestalten.
Ungebrochenes Vertrauen
Ausschlaggebend für meine Entscheidung war letztlich das ungebrochene Vertrauen, das mir von allen Seiten im Verein entgegengebracht wird – von der Mannschaft über die sportliche Leitung bis hin zu den Verantwortlichen, trotz der schwierigen Hinrunde und des anhaltenden Abstiegskampfs. Daher habe ich mich entschieden, meinen Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern. Ich freue mich darauf, zunächst die Rückrunde und anschließend die neue Saison mit derselben Leidenschaft, Entschlossenheit und Überzeugung anzugehen wie bisher – mit dem klaren Ziel, gemeinsam sportlich erfolgreich zu sein und den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.“
Der richtige Trainer am richtigen Ort
Für den sportlichen Leiter Jan van den Woldenberg ist die Zusage Rehmanns ein wichtiges Signal für die Zukunft an der Ardelhütte: „Seit Olaf bei der SGS ist, gab es im ersten Jahr einen Aufstieg und danach mit Platz 14 in der ersten und Platz 8 in der zweiten Landesligasaison eine konstant gute Entwicklung im gesamten Verein, für die er die Hauptverantwortung trägt. Deswegen war es für mich auch in dieser Saison zu keiner Zeit ein Thema, in die üblichen Mechanismen zu verfallen und aufgrund von ausbleibenden Ergebnissen eine Trainerfrage bei uns zu stellen. Ich bin überzeugt, dass Olaf der absolut richtige Trainer für diese Mannschaft und den Verein ist, und deswegen freut es mich auch persönlich, dass wir unsere gute Zusammenarbeit fortsetzen werden. Ich bin davon überzeugt das wir in dieser personellen Konstellation den Verein zusammen weiter entwickeln werden.“
Fotos: Michael Gehrmann, Marc Pastoors
Mit freundlicher Unterstützung vom Haus Gimken










