Ligeneinteilung online

„Essener“ Bezirksliga mit einigen Unbekannten

Artikel vom 26. Juni 2026

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    Am heutigen Freitag hat der Fußballverband Niederrhein die Einteilung der Ligen bekannt gegeben. Unsere Erste findet sich nach dem Abstieg in die Bezirksliga in der Gruppe 6 wieder und trifft dort zum einen auf viele andere Klubs aus der Stadt, trifft aber auch auf Vereine aus Velbert, Wülfrath, Oberhausen, Mülheim und Düsseldorf.

    Die geographische Linie der Spielorte erinnert ein wenig an ein „C“ mit der Spvgg Sterkrade-Nord II am oberen Ende (wenn man auf die Karte schaut) und den beiden Teams aus Wülfrath (1. FC und Rot-Weiß) am unteren. Dazwischen liegen dann die Essener Vereine Vogelheimer SV, die SG Essen-Schönebeck, VfB Frohnhausen, SC Türkiyemspor Essen, SuS Haarzopf, TuSEM Essen, Spvgg Steele 03/09, Preußen Eiberg, Heisinger SV, SV Burgaltendorf, SF Niederwenigern II, aus Mülheim der MSV 07 und Fatihspor sowie die beiden Velberter Teams Türkgücü und die Zweitvertretung der SSVg. Velbert.

    Sportchef Jan van den Woldenberg: „Die Einteilung ist definitiv anspruchsvoll. Ich erwarte eine sehr ausgeglichene obere Tabellenhälfte mit vielen Derbys für uns und einem klaren Favoriten auf den Aufstieg mit dem 1.FC Wülfrath.“

    Auch Trainer Olaf Rehmann weiß um die Stärke der Liga: „Es ist sicherlich eine sehr schwierige Gruppe, da sehr ambitionierte Mannschaften aus Essen, Mülheim und Velbert aufeinandertreffen werden. Wir werden es so annehmen und schauen wie gut wir uns positionieren können.“

    Viele Derbys und ein Bruderduell

    Aus Schönebecker Sicht sind natürlich die vielen Derbys das „Salz in der Suppe“, aber auch familiär wird das ein interessanter Vergleich. Denn beim 1. FC Wülfrath steht mit Arman Corovic der ältere Bruder von SGS-Kapitän Anel Corovic im Team. Somit kommt es zwei Mal zu einem Bruderduell. Der Kapitän gibt einen Einblick: „Das sind schon gemischte Gefühle. Einerseits ist es natürlich eine coole Sache, mal gegen den eigenen Bruder zu spielen. Andererseits ist es auch ungewohnt, den Wülfrathern nicht mehr die Daumen zu drücken. In dieser Saison wird der Blick deshalb sicherlich noch etwas häufiger nach Wülfrath gehen. Wer uns kennt, weiß, dass wir uns auf dem Platz nichts schenken werden. Beide wollen mit ihrer Mannschaft den maximalen Erfolg herausholen und alles geben. Ich hoffe auf zwei spannende Duelle – am besten mit dem jeweils besseren Ende für uns.“

    Foto: Michael Gehrmann

    Mit freundlicher Unterstützung vom Haus Gimken