Sicherheit hat Priorität

SGS Herren rüsten Werbebanden an der Ardelhütte um

Artikel vom 12. Juli 2026

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    Die WAZ berichtet heute in ihrer Digitalausgabe über die Konsequenzen eines schweren Unfalls im Essener Amateurfußball – und darüber, wie die SG Essen-Schönebeck als einer der ersten Vereine der Region konkret reagiert hat.

    Ausgangspunkt

    Hintergrund ist ein folgenschwerer Zwischenfall vom 19. März 2023: Während eines Kreisligaspiels zwischen dem FC Stoppenberg und dem SV Mesopotamia prallte ein Spieler gegen eine Werbebande und erlitt schwerste Kopfverletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte dabei ein scharfkantiges Aluminium-Profil eine Rolle gespielt haben. Der Fall beschäftigt bis heute die Gerichte – parallel zu einem strafrechtlichen Freispruch läuft aktuell eine Zivilklage über 150.000 Euro gegen den ehemaligen Spieler, die Stadt Essen und den FC Karnap 07/27.

    Für uns als SGS Herren war dieser Vorfall Anlass genug, die eigene Anlage an der Ardelhütte genau unter die Lupe zu nehmen. „Als wir davon gehört haben, haben wir direkt überlegt: Wie sieht das eigentlich bei uns aus?", so unser Vorsitzender Frank Neuhaus gegenüber der WAZ. Gemeinsam mit unserem Sponsor Bas Metallbau haben wir daraufhin sämtliche Werbebanden auf der Anlage überprüft und dort nachgebessert, wo es nötig war.

    Das wurde konkret verändert:

    • Die Banden beginnen und enden jetzt jeweils an den senkrechten Tragpfosten statt zwischen zwei Elementen – so entstehen keine offenen Zwischenräume mehr, in die Spieler bei einem Zusammenprall geraten könnten.
    • Scharfkantige Abschlüsse wurden entfernt und durch abgerundete Kanten ersetzt.
    • Die Konstruktionen wurden zusätzlich gedämmt, um sowohl die Aufprallwucht als auch die Lautstärke bei einem Zusammenstoß zu reduzieren.

    Dank der Unterstützung von Metallbau Bas konnten die Arbeiten für den Verein kostenneutral umgesetzt werden – gerade mit Blick auf unsere zahlreichen Senioren- und Jugendmannschaften ein Thema, bei dem wir keine Kompromisse eingehen wollen.

    Vorsitzender Frank Neuhaus betont, dass die Maßnahme keine Kritik an anderen Vereinen sein soll, sondern ein Appell: „Ich würde an die Vereine appellieren, sich ihre Anlagen genau anzuschauen und zu prüfen, wie sicher die Banden sind." Auch wenn sich Unfälle im Fußball nie vollständig ausschließen lassen – potenzielle Gefahrenquellen lassen sich entschärfen.

    Wir bedanken uns bei Metallbau Bas für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung und bei der WAZ für die Berichterstattung.

    👉 Den vollständigen Artikel „Wie sicher sind Fußballplätze in Essen? Klub baut nach Horror-Unfall Banden um" von Jörn Duddeck lest ihr hier.

    Mit freundlicher Unterstützung vom Haus Gimken