Glücksbringer aus Thüringen

Besuch an der Ardelhütte sieht späten Heimsieg

Artikel vom 6. Oktober 2026

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    Die Eltern der SGS-Essen-Kapitänin Anja Heuschkel schauten bei den SGS Herren vorbei, bevor es zum Zweitligaspiel der Frauen ging. Die Erste drehte das Spiel gegen den Mülheimer SV 07 in der Schlussphase.

    Am Sonntag war an der Ardelhütte auf den ersten Blick alles wie immer: Die SGS Herren empfingen den Mülheimer SV 07, und die Zuschauer fanden sich am Spielfeldrand ein. Dazwischen standen zwei Gäste, die auffielen, denn sie trugen beide ein Trikot der SGS Essen.

    Frank Wälscher, bei den SGS Herren für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, sprach das Ehepaar an. Mit einem Augenzwinkern fragte er, ob die beiden nicht beim falschen Spiel seien. Schließlich spielen die Frauen der SGS Essen erst um 14 Uhr im Stadion an der Hafenstraße gegen den SV Meppen.

    Die Antwort überraschte ihn: „Ja, da gehen wir heute Mittag auch hin, da wollen wir unsere Tochter sehen. Jetzt schauen wir unserem Schwiegersohn zu."

    Ein Schwiegersohn im SGS-Trikot

    Auf die Nachfrage, wer der Schwiegersohn sei, kam die Auflösung: Felix Schirmer, der für die SGS Herren aufläuft. Die beiden sind die Eltern von Anja Heuschkel, der Kapitänin der SGS Essen in der 2. Bundesliga. Felix Schirmer ist ihr Lebenspartner.

    Für die Familie war der Sonntag damit ein doppelter Fußballtag. Vormittags ging es zum Herrenspiel an der Ardelhütte, nachmittags zum Zweitligaspiel der Tochter an der Hafenstraße. Wer so viel Fußball in der Familie hat, kennt keinen freien Sonntag, und die beiden schienen das sichtlich zu genießen.

    Aus Thüringen nach Essen

    Besonders beeindruckt hat uns der Weg der beiden. Sie sind eigens aus Thüringen angereist, um ihre Tochter und ihren Schwiegersohn an einem Tag zu sehen. Dass sie dafür auch noch bei den SGS Herren vorbeischauten, freut uns sehr.

    Ein spontanes Foto mit Frank Wälscher ließen sich die beiden gerne gefallen. Es zeigt eine Familie, die den Fußball lebt, und es zeigt, wie eng die Herren und die Frauen der SGS miteinander verbunden sind. Auf dem Platz sind die Teams getrennt, aber am Spielfeldrand gehören wir alle zu einer Familie.

    Glücksbringer an der Seitenlinie

    Dass die beiden Gäste ein gutes Omen waren, zeigte sich im Spiel. Die Erste lag gegen den Mülheimer SV 07 zunächst mit 0:1 zurück, kämpfte sich aber zurück und gewann durch das Siegtor von Luiz-Simon Kreisköther in der 89. Minute noch mit 2:1. Ob es am Besuch aus Thüringen lag? Wir sagen: Ganz sicher! Die beiden dürfen jederzeit wiederkommen.

    Wir sind die SGS

    Der Besuch zeigt, was unseren Verein ausmacht: Wir sind die SGS Herren, die SGS Frauen und alle, die mit uns fiebern, egal ob aus Schönebeck oder aus Thüringen. Wir wünschen den Eltern von Anja Heuschkel noch weiterhin alles Gute und freuen uns, wenn sie wieder einmal an der Ardelhütte vorbei schauen.