SGS steht im Halbfinale des Kreispokals

Mühsamer 4:2-Sieg bringt die nächste Runde
Spielbericht vom 25. Februar 2026
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Trainer Olaf Rehmann sagte es schon vor der Partie: „Wir wären nicht der erste Favorit, der aus dem Pokal gegen den vermeintlich schwächeren Gegner ausscheidet. Durch zwei späte Tore sichern sich die Schönebecker Fussballherren am Ende doch die nächste Runde.
Die Zuschauer an der Ardelhütte und die User am Liveticker, der vom Pokalsponsor LVM Versicherungen Ralf Dusy präsentiert wurde, sahen zunächst eine auf 9 Positionen gegenüber dem Meisterschaftsspiel am vergangenen Sonntag gegen Scherpenberg veränderte Startelf, die zwar feldüberlegen, aber nicht zwingend, war. Und sie sahen eine frühe Führung durch Siegfried Kalonda, die Sebastian Neusser in der 19. Minute auf 2:0 erhöhte.
Typischer Pokalfight
Wer nun dachte, die Dinge würden ihren „normalen“ Lauf nehmen, wenn der Landesligist zuhause einen Kreisligisten empfängt, sahen sich getäuscht. Stoppenberg spielte mit, Stoppenberg kämpfte, Stoppenberg agierte leidenschaftlich und Stoppenberg erzielte in der 40. und 42. Minute mit einem Doppelschlag das 2:2. Mit einem Unentschieden ging es in die Pause. Aus der die Gastgeber zunächst unverändert rauskamen.
Auch das Bild, das die Mannschaft nach ihrer Führung zeigte, veränderte sich nicht. Und so vergingen Minuten um Minuten. Mit einem Vierfachwechsel wollte Trainer Olaf Rehmann frische Impulse setzen. Und die Schönebecker erhöhten den Druck, waren aber anfällig für Konter. Es wurde ein typisches Pokalspiel. Stoppenberg warf alles rein, was es konnte. Und als sich langsam, aber sicher, die Spielzeit dem Ende näherte und die Überraschung fast perfekt war, nahm Volodymyr Honcharov einen Schuss vom linken Eck des Sechzehners und zirkelte das Runde rechts oben rein. Die Uhr zeigte die 90. Minute an und der Schiedsrichter drei Minuten Nachspielzeit. Noch ein Angriff der Gastgeber, Yasar Cakir flankt und Sebastian Neusser macht sein zweites Tor und den Endstand perfekt. Danach war sofort Schluss.
Lehren ziehen
Trainer Olaf Rehmann war überhaupt nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „So, wie wir phasenweise agiert haben, kannst Du als Landesligist nicht spielen. Wir führen 2:0 und laden den Gegner, der das über die 90 Minuten wirklich gut gemacht hat, zu zwei Toren kurz vor der Pause ein. In der zweiten Halbzeit war es dann ein typisches Pokalspiel. Am Ende bin ich froh, dass wir gewonnen haben.“
Im Halbfinale reist die SGS zur Buderusstraße und trifft dort auf Gastgeber FC Kray. Mit dem Sieg steht die SGS auch in der ersten Runde des Niederrheinpokals in der kommenden Saison.
Mit freundlicher Unterstützung vom Haus Gimken













